Weltenbummler erzählen





























schöne Blume

 Reise-Tagebuch über Kuba - Seite 2


Nach dem Frühstück sind wir zum Nationaltheater gegangen wegen Karten fürs Ballett, aber es gibt nur am Freitag, Samstag und Sonntag eine Vorstellung, und man konnte auch keine Karten im Voraus kaufen. Anschließend waren wir bei der Touristen Information, doch Informationen gab es dort nicht. Die wollten uns nur einen Stadtplan verkaufen, den wir aber schon in unserem Reiseführer haben. Dann waren wir noch mal Geld wechseln. Jetzt haben wir erstmal für eine Weile genug.

So, nachdem wir die Pflichten erledigt hatten, sind wir einfach in der Stadt herum geschlendert. Es gibt wunderschöne restaurierte Gebäude hier mit vielen schönen Innenhöfen. Daneben aber auch ganz heruntergekommene, halb verfallene Häuser, in denen Menschen leben. Einen krasseren Gegensatz findet man wohl nicht mehr.
Schöner Innenhof

Schöner Innenhof
        In diesem schönen Innenhof haben wir Kaffee
        getrunken. Der Kaffee ist sehr lecker hier.

Quietschbunte StraßenkreuzeQuietschbunte Straßenkreuzer

                                       Quietschbunte Straßenkreuzer

Um die Mittagszeit waren wir im Kloster des Franz von Assisi. Es ist heute ein Museum, war sehr schön mit idyllischen Innenhöfen. Es gab mehrere Ausstellungen dort. In einem riesigen Saal hingen herrliche Bilder vom Ballett, das einen Traum darstellte.

Beim Rummuseum sind wir auch gewesen, aber es hätte 7 CUC Eintritt gekostet, das war es uns nicht wert. Dafür waren wir im Schokoladenmuseum. Es hat sehr lecker gerochen, und es standen lange Schlangen außen davor, weil immer nur ein paar Leute eingelassen wurden. Endlich kamen wir an die Reihe. Wir haben eine Schokolade bestellt, aber die war nicht wirklich gut, weil viel zu viel Eis drinnen war, das die Schokolade verwässert hat, und sie war viel zu kalt.

Gegen Abend waren wir noch in einer Zigarrenfabrik hinter dem Capitol, sie hatte jedoch schon zu. Wir konnten nur noch in den Laden.

Unser Hotel liegt ideal zentral. Man kann alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichen. Wir sind den ganzen Tag viel herum gelaufen. Die ganzen Gassen sind schon sehr faszinierend.

Altstadt von HavannaAltstadt von Havanna
                          Die Altstadt von Havanna ist Weltkulturerbe

Eine alte ApothekeAlte Apotheke - Details

       Es gibt noch wunderschöne alte Apotheken
(rechtes Bild ohne Vergrößerung)


Mittwoch, 19. November 2008

Nach dem Frühstück sind wir zur Zigarrenfabrik gegangen. Wir mussten 20 Minuten warten, bevor eine Führung in Englisch anfing. Der Typ hat sehr schnell gesprochen und ich habe nicht alles verstanden, weil es auch laut, eng und hektisch war. Insgesamt war es aber interessant, den Arbeitern bei der Herstellung der Zigarren zuzusehen. Am Tag werden in dieser Manufaktur
25.000 Zigarren hergestellt. Die Führung hat aber nur ca. ½ Stunde gedauert, und dafür waren
10 CUC auch ein stolzer Preis.

Wir wollten mit einer Fahrradrikscha zum Friedhof Christobal Colon fahren, aber der Typ wollte 40 CUC dafür. Das war lächerlich. Wir haben dann eine Motorradrikscha für 5 CUC genommen.
Das war sicherlich auch genug, wenn man bedenkt, dass ein Hochschulprofessor oder ein Ingenieur ca. 30 CUC im Monat verdient.

Friedhof Grabmal
Der Friedhof Christobal Colon soll der größte in ganz Lateinamerika sein. Wir sind fast 3 Stunden auf dem Friedhof herum gelaufen. Es war eigentlich deprimierend. Es gab kaum ein Grab, das nicht beschädigt war. Überall lag Müll herum.

Einige marode Särge lagen da. Bei vielen Mausoleen waren die Scheiben eingeschlagen, und sie waren innen verwüstet. Bei manchen Engelsfiguren waren die Köpfe abgeschlagen.

Es gab wohl viele Prominente auf diesem Friedhof, aber die Namen sagten mir nichts. Das einzige war das Grab der Märtyrer der Grandma, von denen ich schon gelesen hatte.
Dort war alles intakt und gepflegt.




Friedhof - GrabFriedhof - maroder Sarg

In der Mitte des Friedhofs war eine schöne Kapelle, aber die konnte man nicht besichtigen, weil sie renoviert wurde. Man konnte lediglich von außen hinein schauen und hat schöne Glasfenster gesehen, aber der Innenraum sah aus wie eine Rumpelkammer.

Eigentlich hat mir dieser Friedhof überhaupt nicht gefallen, aber wir hatten um mit dem Motorradfahrer für 14 Uhr verabredet und mussten dann 3 Stunden dort ausharren. Der Motorradfahrer kam natürlich nicht. Also sind wir gelaufen. Durch den ganzen Stadtteil Vedado, bis zu dem berühmten Eispalast Coppelia. Dort sollte es angeblich das beste Eis geben, und lange Schlangen standen auch davor. Drumherum waren lauter Eispavillons. Wir haben in einem ein Eis gegessen, 2 Kugeln kosteten 2 CUC, ganz schön teuer, dafür, dass das Eis nicht so toll war. Es gab kleine Plastiknäpfe. Auf den Nachbartischen standen unglaublich viele Plastikschüsseln mit mindestens 5 Kugeln Eis, für jede Person 2 bis 3 Schüsseln. Wir haben uns gewundert, wie man so viel Eis essen kann.

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Texte und Fotos

© Marga Fiedler-Scholz

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